Selbstregulation

Selbstregulation steigert die Lernmotivation, indem sie Lernende befähigt, ihre eigenen Ziele bewusst zu setzen, den Lernprozess aktiv zu steuern und Herausforderungen selbstständig zu bewältigen. Durch die Fähigkeit, Fortschritte zu beobachten und Erfolge zu reflektieren, entsteht ein Gefühl von Selbstwirksamkeit – das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen. Dieses positive Erleben fördert die innere Motivation, weiter zulernen und sich neuen Aufgaben mit Zuversicht zu stellen. Zudem hilft Selbstregulation dabei, Hindernisse frühzeitig zu erkennen und gezielt Strategien zu entwickeln, um Schwierigkeiten zu überwinden. So bleibt die Lernmotivation auch bei Rückschlägen erhalten und wird langfristig gestärkt. Insgesamt unterstützt Selbstregulation den Bildungserfolg und die Kompetenzentwicklung.

Im Alltag lässt sich Selbstregulation gezielt trainieren. Konkret können folgende Schritte helfen:

  1. Ziele setzen: Klare, realistische Lernziele formulieren, die motivieren und Orientierung geben.
  1. Planung: Den Lernweg strukturieren, zum Beispiel durch Zeitpläne oder To-do-Listen, um den Fortschritt sichtbar zu machen.
  1. Selbstbeobachtung: Regelmäßig den eigenen Lernfortschritt überprüfen und reflektieren, was gut funktioniert und wo Anpassungen nötig sind.
  1. Umgang mit Hindernissen: Mögliche Schwierigkeiten frühzeitig erkennen und Strategien entwickeln, um diese zu bewältigen, etwa durch „Wenn-dann-Pläne“ (z. B. „Wenn ich abgelenkt werde, dann mache ich eine kurze Pause“).
  1. Emotionale Kontrolle: Eigene Gefühle wahrnehmen und Techniken anwenden, um Stress oder Frustration zu reduzieren, etwa durch Atemübungen oder kurze Entspannungsphasen.
  1. Belohnung: Erreichte Etappenziele bewusst anerkennen und sich selbst positive Rückmeldungen geben, um die Motivation zu stärken.

Online Schulungen / Inhouse Schulungen bundesweit

Schulungsort in Dortmund

Schillingstraße 36
44139 Dortmund

+49 231-487927

Ausgewäehlte webseite logo