Konzentrieren » Lernen » Merken

Konzentration ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für alle Denkleistungen, die ein Ziel verfolgen, sowohl für Dinge, die nur kurzfristig gespeichert, als auch für Lerninhalte, die in einer Prüfung abgerufen werden sollen.

Lern- und Umweltbedingungen nehmen Einfluss auf die Konzentration. Außenreize, insbesondere Fernsehen und Internet, überfluten das Gehirn mit Informationen. Die Fülle der Informationen muss in immer kürzeren Zeiträumen verarbeitet werden. Das überfordert das Gehirn und wirkt sich negativ auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Unser Gehirn braucht Schlaf und Bewegung, um Informationen zu sortieren, zu strukturieren und abzuspeichern.

Freizeitaktivitäten, die Bewegung, Experimentierfreude, Phantasie und Kreativität fördern, haben positive Auswirkungen:

  • Der Medienkonsum wird reduziert.
  • Die Reizflut wird eingedämmt.
  • Ausdauer und Konzentration werden trainiert.
  • Motorische Fähigkeiten werden verbessert.
  • Das Selbstvertrauen wird gestärkt.

Interesse fördert die Konzentration.

Je größer das Interesse und der Spaß an einer Sache ist, desto größer ist auch die Bereitschaft sich zu konzentrieren. Damit wächst die Aussicht auf Erfolg. Und wer einmal Erfolg gehabt hat, macht auch gerne weiter.

Wer konzentriert ist, lenkt seine ungeteilte Aufmerksamkeit auf eine Sache. Dadurch wird zum Beispiel ein Schlüssel, der weggelegt wird, überhaupt erst wahrgenommen. Unser Gehirn nimmt die Information auf und merkt sich, wo der Schlüssel hingelegt wurde. Springen wir mit unseren Gedanken allerdings zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her, wird die Konzentrationsfähigkeit gelähmt und die Merkfähigkeit leidet. Dann können Denkwege nicht eingehalten werden.

Konzentration ist erlernbar, aber nicht erzwingbar.

Optische und akustische Störungen lenken ab und hemmen die Konzentration. Deshalb gilt: Schalten Sie Störquellen aus.

Die Merk- und Konzentrationsfähigkeit ist Schwankungen unterworfen. Wir können uns nicht stundenlang auf eine Sache konzentrieren, da das Gehirn nach einer längeren Anspannung (Konzentration) eine Entspannungsphase benötigt. Ängste und Sorgen, Müdigkeit und Medikamente, Hunger und Langeweile beeinträchtigen die Konzentration. Zudem ist die Konzentrationsfähigkeit alters- und tageszeitabhängig.

5- bis 7-Jährige können sich 15 Minuten konzentrieren,
8- bis 9-Jährige schon 20 Minuten und
10- bis 12-Jährige schaffen es, 25 Minuten lang aufmerksam zu bleiben,
wenn das Thema interessant genug ist.

Kinder ab 12 Jahre können sich in der Regel 30 Minuten lang konzentrieren.

Hilfreich für die Konzentrationsfähigkeit sind regelmäßige Konzentrationsübungen, wie sie unter Denkpuzzles zu finden sind. Sie tragen dazu bei, dass Sie Informationen schneller aufnehmen und verarbeiten können.

Denkabenteuer® fördert die Aufmerksamkeit und Konzentration.

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