Lernpausen

Das Gedächtnis braucht - wie der gesamte Körper - regelmäßige Pausen:

Lernen → Pause → Lernen  → Pause → Lernen  → Pause → Lernen  → Belohnung

Lern- und Übungseinheiten sind so zu gestalten, dass nach etwa 30 Minuten eine kurze Pause von 5 Minuten eingehalten wird, damit das Gehirn neue Gedächtnisinhalte sortieren und mit vorhandenen Wissen verknüpfen kann. Geben Sie Ihrem Gedächtnis Zeit, neues Wissen in vorhandenes Wissen einzusortieren. Rhythmisches Lernen berücksichtigt die Arbeitsweise des Gehirns.

Fällt die Konzentration schon nach 10 Minuten schwer, gönnen Sie sich eine Pause von 1 Minute. Viel länger sollte die Pause nach einer kurzen Lernzeit nicht ausfallen, da sonst der Lernfaden verloren wird.

Wird an einem Tag lange gelernt, benötigt unser Gehirn einen regelmäßigen Rhythmus zwischen Lernen und Pause. Dabei wird die Pausenzeit jedes Mal etwas verlängert. Grundsätzlich belastet Lernen kurz vor Toresschluss, also unmittelbar vor einer Prüfung das Gedächtnis. Denn Zeitdruck und Hektik mindern die Konzentration. Gerade an solchen Tagen ist ein Lerntagplan besonders wichtig.

Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken abschweifen, empfiehlt sich körperliche Aktivität. Verlassen Sie den Lern- und Arbeitsplatz während der Pause. Bewegung und Sauerstoff tanken die Konzentrationsfähigkeit auf und verbessern die Merkfähigkeit. Neue Reize steigern die Motivation. Landschafts-, Blumen- oder andere neutrale Bilder bieten dem Gehirn Abwechslung und regen zum Weiterlernen an.

Lernblockaden lösen sich durch Bewegung oder durch Entspannung.