Lerngymnastik

Öffnen Sie regelmäßig ein Fenster und stellen Sie sich davor. Frische Luft versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Bewegungsübungen bringen den Sauerstoff noch schneller in das Gehirn und man kann sich viel besser konzentrieren.

Hier sind Übungsbeispiele für Ihre Lerngymnastik:

  1. Nehmen Sie einen kleinen weichen Ball und legen Sie ihn auf den Kopf. Stehen Sie von Ihrem Schreibtisch auf und balancieren Sie den Ball dabei auf dem Kopf. Gehen Sie  einmal um den Stuhl herum ohne, dass der Ball von dem Kopf fällt.
  2. Zeichnen Sie mit beiden Armen möglichst große Kreise. Die Kreise dürfen sich nicht überschneiden! Nach sieben Kreisen ändern die Arme die Kreisrichtung. Sie kreisen erneut siebenmal. Noch fit? Dann zeichnen Sie nun mit den Armen sieben Kreise, die sich überschneiden. Nach sieben Kreisen ändern Sie wieder die Richtung und zeichnen zwei Kreise, die sich überschneiden.
  3. Stellen Sie sich vor ein geöffnetes Fenster und verlagern das ganze Gewicht auf das rechte Bein. Führen Sie nun langsam das linke Bein gestreckt nach vorne, zur Seite und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Verlagern Sie dann das Gewicht auf das linke Bein. Führen Sie das rechte Bein nach vorne, zur Seite und wieder zurück zu seinem Standpunkt. Noch ein Tipp: Damit das Gleichgewicht gehalten werden kann, schauen Sie auf einen Punkt, der 1 bis 2 Meter vor Ihnen ist.

Denken – Lernen und Bewegen ist das Motto jedes Denkabenteuer®-Workshops. Bewegung aktiviert Millionen von Gehirnzellen. Koordinierungsübungen aus der pädagogischen Kinesiologie bringen beide Gehirnhälften in Einklang und trainieren die Augenbeweglichkeit, die wichtig für das Lesen und Lernen ist. Gezielte Bewegungen erhöhen die Aufmerksamkeit und fördern die Konzentration. Wenn man sich beim Auswendig lernen bewegt, prägen sich Vokabeln oder ein Gedicht leichter ein.